Das Problem
- Übersetzungen wurden manuell in Excel verwaltet – fehleranfällig und zeitaufwändig
- Produktlaunches dauerten 6–9 Monate (davon 4–6 Monate nur für Lokalisierung)
- Inkonsistente Terminologie über Märkte hinweg (z.B. „Sensor" vs. „Messfühler" vs. „Detektor")
- Keine zentrale Verwaltung von lokalisierten Medien (Bilder, Videos, Zertifikate für verschiedene Märkte)
- Jede Region arbeitete mit veralteten Daten – Synchronisation war unmöglich
Die Konsequenzen
- Markteinführungen verzögerten sich um Monate
- Inkonsistente Markenwahrnehmung über Regionen
- Hohe Übersetzungskosten durch Ineffizienz
- Keine Skalierbarkeit für neue Märkte
Der Trigger: Warum jetzt?
Drei Faktoren erzwangen Handeln:
- Expansion: Markteintritt in 3 neue Länder geplant (Südostasien) – das alte System würde kollabieren
- Wettbewerbsdruck: Konkurrenten waren in 8 Wochen live, das Unternehmen brauchte 9 Monate – ein Wettbewerbsnachteil
- Interne Eskalation: Marketing-Teams in Regionen arbeiteten mit veralteten Daten und frustrierten Kunden
Der Ansatz: Drei Phasen in 16 Wochen
Phase 1: Internationalisierungs-Audit (Woche 1–2)
Erst verstehen, dann handeln:
- 15 Sprachen, 23 Datenquellen identifiziert: Jede Region hatte ihre eigene Lösung
- Translation-Workflows dokumentiert: „Jede Region macht es anders" – keine Standardisierung
- Governance-Lücken aufgedeckt: Keine zentrale Terminologie-Datenbank, keine Versionskontrolle, keine Freigabeprozesse
Ergebnis: Klare Übersicht über das Chaos und ein Fahrplan zur Standardisierung.
Phase 2: PIM + Translation-Workflow (Woche 3–8)
Jetzt wurde es strukturiert:
- PIM-Implementierung mit Multi-Language-Support: Zentrale Verwaltung aller Sprachen und Märkte
- Translation-Management-System (TMS) angebunden: Automatisierte Übersetzungs-Workflows, Qualitätsprüfung, Versionskontrolle
- Terminologie-Datenbank aufgebaut: Glossar für technische Begriffe, Konsistenz über alle Sprachen
Ergebnis: Standardisierte Prozesse, konsistente Terminologie, automatisierte Qualitätsprüfung.
Phase 3: Rollout & Automation (Woche 9–16)
Die Systeme kamen zusammen:
- Automatisierte Übersetzungs-Workflows: PIM → TMS → Freigabe → Publikation (alles automatisiert)
- Lokalisierte Webshops in 5 Märkten live geschaltet: Jeder Markt mit lokalen Daten, lokaler Sprache, lokalen Zertifikaten
- Medien-Lokalisierung: Länderspezifische Bilder, Zertifikate, Videos wurden zentral verwaltet und automatisch in die lokalen Shops exportiert
Ergebnis: Alles läuft automatisiert. Neue Märkte können in Wochen statt Monaten erschlossen werden.
Die Ergebnisse: Messbar und strategisch
Time-to-Market: Produktlaunch in neuen Märkten von 9 Monaten auf 6 Wochen reduziert
- Vorher: 9 Monate (Datenerfassung, Übersetzung, Lokalisierung, Freigabe, Publikation)
- Nachher: 6 Wochen (strukturierte Erfassung, automatische Übersetzung, automatische Publikation)
- Wettbewerbsvorteil: 7 Monate schneller am Markt
Konsistenz: Einheitliche Terminologie über alle Märkte
- Vorher: 30 % Abweichung in Terminologie zwischen Märkten
- Nachher: 100 % Konsistenz (durch zentrale Terminologie-Datenbank)
- Effekt: Einheitliche Markenwahrnehmung, weniger Verwirrung bei Kunden
Effizienz: Übersetzungskosten um 40 % gesenkt
- Wiederverwendung von Übersetzungen (nicht jedes Mal neu übersetzen)
- TMS-Integration reduziert manuelle Arbeit
- Automatische Qualitätsprüfung reduziert Fehlerquoten
Skalierung: 3 neue Märkte in 12 Wochen erschlossen
- Vorher: 1 Markt/Jahr (zu langsam)
- Nachher: 3 Märkte in 12 Wochen (schnell und skalierbar)
- Effekt: Expansion wird möglich, Marktchancen können genutzt werden
Was hat das möglich gemacht? Proof Points
Service & Methodik:
- Internationalisierungs-Beratung (Strategie, Prozesse, Best Practices)
- Terminologie-Management (Glossar-Aufbau, Konsistenz-Sicherung)
- Change-Management (Schulungen, Dokumentation, Support)
Technische Integration:
- ERP-Anbindung (SAP) für Stammdaten
- TMS-Integration (Phrase) für Übersetzungs-Workflows
- 15 Webshops (API-basiert, täglich synchronisiert)
- DAM-Integration für lokalisierte Medien
Phased Rollout:
- Pilot-Markt zuerst (schnelle Erfolge, Learnings)
- Dann Skalierung (weitere Märkte folgen)
- Kontinuierliche Optimierung
Die Botschaft für Sie
Wenn Sie auch international tätig sind – wenn Übersetzungs-Chaos Ihre Expansion bremst, wenn Produktlaunches Monate dauern, wenn Ihre Märkte mit veralteten Daten arbeiten – dann ist es Zeit für eine Lösung.
Das Gute: Mit einem strukturierten Ansatz (Audit → Governance → Automation) können Sie in 16 Wochen Ihre Internationalisierung beschleunigen und Ihre Expansion skalierbar machen.
Nächster Schritt
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Wir schauen uns Ihre Situation an, zeigen Ihnen, wie Sie in 6 Wochen statt 9 Monaten live gehen können und wie Sie Ihre Expansion skalierbar machen.
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